DGB-Aufruf zur Europawahl 2019

DGB Aufruf zur Europawahl 2019

Liebe Kolleg*innen,

hier veröffentlichen wir den DGB-Aufruf zur Europawahl 2019, der auch von der Vorsitzenden des Landesverbands der GEW, Laura Pooth, unterschrieben wurde.

Der Download steht hier im pdf-Format zur Verfügung (in A4 und A3 ausdruckbar).

Dem Appell des DGB schließe ich mich an!

Gundi Müller | Vorsitzende
GEW Bezirksverband Lüneburg

 

 

Beitragsquittung 2018 jetzt online

Die Beitragsquittung für 2018 ist nun in Bereich „Meine GEW“  (https://www.gew.de/anmeldung/) online abrufbar.

Die Zustellung mit der E&W bleibt aber trotzdem erhalten.

Resolution "Digitalpakt Schule kommt! Wie - wollen wir bestimmen!

Der Kompromissvorschlag zur Umsetzung des „Digitalpakts“ steht und am 15. März 2019 soll dieser von Bundesrat und Bundestag mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen werden. Gestrichen wurde die 50:50 Finanzierungsregelung und es ist eine Öffnung zur unmittelbaren Finanzierung der Kosten von den Ländern und Kommunen ermöglicht worden.
Der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat bereits in seiner Pressemitteilung vom 21.02.2019 jeder öffentlichen Schule einen Sockelbetrag von 30.000 Euro in Aussicht gestellt. Ziel sei eine „zeitgemäße IT-Infrastruktur in den Schulen, die das Lernen und Arbeiten mit mobilen Endgeräten ermöglichen soll.“

Die Mitglieder der Bezirksdelegiertenkonferenz sehen diese Entwicklung kritisch.
Sie wenden sich gegen eine Digitalisierung in Schulen als technische Infrastruktur zur Datenerhebung und fordern auf der Grundlage einer humanistischen Pädagogik eine unabhängige wissenschaftliche Expertise zum Einsatz von digitalen Medien im Unterricht.

Der GEW Bezirksverband Lüneburg fordert dazu folgende Punkte:

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PM zur BDK vom 5.3.2019 mit Wahlergebnissen

Die Delegiertenkonferenz des GEW-Bezirksverbandes Lüneburg arbeitet an bildungspolitischen Themen, die stets am Puls der Zeit liegen.

Das stellte auch die Landesvorsitzende der GEW Niedersachsen, Laura Pooth, zu Beginn in ihrem Grußwort fest. Sie appellierte an die rund 150 Delegierten, weiterhin zusammenzuhalten, um GEW-Forderungen politisch durchzusetzen. Zu diesen Forderungen gehören die Abschaffung von Zwangsteilzeit bei pädagogischen und therapeutischen Fachkräften, die Wiedereinführung der Altersermäßigung, die Anhebung der Besoldung von Grund-, Haupt- und Realschullehrkräften auf A13/E13 sowie in einer neuen Arbeitszeitverordnung verankerte Entlastungsstunden.

Matthias Richter-Steinke, Vorsitzender der DGB-Region Nord-Ost-Niedersachsen, hob in seinem Grußwort die im Mai stattfindenden Wahlen zum Europaparlament hervor. Der DGB setzt sich für eine europaweite Stärkung der Tarifbindung sowie für die Stärkung der Arbeitnehmer*innen­rechte ein. Um diese Forderungen durchzusetzen, ist eine Wahlbeteiligung aller Gewerk­schafter*innen nötig.

Zuvor begrüßte Gundi Müller, die mit über 90% Zustimmung auf der BDK wiedergewählt wurde, die Delegierten und skizzierte in einem Ausblick die noch anstehenden Herausforderungen. Dabei legte sie einen wichtigen Fokus auf den Digitalpakt Schule und hob hervor, dass ohne pädagogisch qualifizierte Menschen die Digitalisierung nicht zu einem besseren Lernen führen werde – Hardware alleine werde nichts bewirken, sondern lediglich veralten.

Den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Schulen analysierte Dr. Ralf Lankau, Professor für Mediengestaltung und Medientheorie an der Hochschule Offenburg, kritisch in seinem Referat mit anschließender Diskussion.
Die Umstellung der Schulen zu digitalen Bildungseinrichtungen habe das Ziel, die Anzahl der Lehrkräfte deutlich zu reduzieren und eine Konditionierung von Schüler*innen zu ermöglichen. Denn mithilfe der Digitalisierung könnten weniger Lehrkräfte mehr Schüler*innen „behandeln“ und so eine vermeintliche Produktivität steigern. Zudem werde durch die ständige Erhebung von Daten der Mensch von klein auf vermessen und auf einen Datensatz reduziert. Curricula und Bildungsziele würden ihre Bedeutung verlieren, das Lernen nur noch eine Reaktion auf digitale Impulse sein. Das Herstellen von Zusammenhängen und Erkennen von Strukturen unterbleibt, weil die Digitalisierung kein Verständnis fördere, sondern auf Verhaltenssteuerung abziele.

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