Erklärung und Pressemitteilung 

Lehrerbildung in Lüneburg sichern und weiterentwickeln
Berufungsverfahren unverzüglich durchführen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft appelliert an den Präsidenten der Universität Lüneburg, Dr. Spoun, die Zukunft der Lehrerbildung an diesem Standort zu sichern. Die Berufungsverfahren der für die Lehrerbildung notwendigen Professuren müssten umgehend durchgeführt und abgeschlossen werden. Die derzeit stattfindende Akkreditierung der Lehramtsstudiengänge dürften nicht durch eine Verschleppung von Personalentscheidungen gefährdet werden.

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Wie im letzten Jahr beteiligte sich am 9.6.2010 auch ein breites Bündnis (AG Bildungsstreik, GEW, Volksbegehren, IGS-Initiative u.a.) an den bundesweiten Bildungsdemonstrationen. Ca. 1000 Teilnehmer/innen, darunter sehr viele Schüler/innen, zogen durch Walsrode.

 

 

Klare Ansage zum 1. Mai

Mit einer engagierten Rede hat Annegret Sloot beim DGB-Familienfest zum 1. Mai beeindruckt.
Die Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sprach nach der Begrüßung durch den Cuxhavener DGB-Kreisverbandsvorsitzenden Thomas Mellin zu den Gästen auf dem Platz vor dem Fischversandbahnhof.
Das DGB-Fest war zwar längst nicht so gut besucht wie der gleichzeitig am Alten Fischereihafen stattfindende Fischmarkt, aber die wenigen hundert Teilnehmer hörten eine engagierte Ansprache, in der Sloot die drei bundesweit vorgegebenen Themen "Gute Arbeit - Gerechte Löhne - Starker Sozialstaat" in klare Ansagen ummünzte.

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PRESSEMITTEILUNG  zur Bezirksdelegiertenkonferenz

Am 2.3.2010 fand die einmal jährlich stattfindende Bezirksdelegiertenversammlung
des Bezirksverbandes Lüneburg der GEW in der „Empore“ in Buchholz /Nordheide statt.

Unter der Leitung der Bezirksvorsitzenden Annegret Sloot aus Moisburg trafen sich 140 Beschäftigte aus allen Bildungseinrichtungen,
zumeist Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter, die sich mit den aktuellen Entwicklungen im Bildungsbereich auseinandersetzten.

Im Zentrum der Beratungen stand die Auseinandersetzung mit der zunehmenden Privatisierung des staatlichen Schulwesens.

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Blitz-Info Dezember 2009 der GEW-Fraktion des SBPR

Teilzeitanträge: Neues Verfahren - Neuer Druck

Seit die Landesregierung im Februar 2009 ein Maßnahmenpaket zur "Sicherung der Unterrichtsversorgung"
auf den Weg gebracht hat, sind die Modalitäten für Anträge zur Teilzeitbeschäftigungen bei Lehrkräften
deutlich schwieriger geworden.


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„Weiter Hoffnung in Sachen Arbeitszimmer“

Der Bundesfinanzhof äußerte in einem Beschluss vom 25. August 2009 ernsthafte Zweifel daran, ob das seit 2007 geltende Verbot zur steuerlichen Absetzbarkeit von Arbeitszimmern verfassungsgemäß sei. Seit  2007 dürfen Arbeitnehmer, bei denen das häusliche Arbeits­zimmer nicht den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit bildet, dieses nicht mehr als Werbungskosten geltend machen. Der Bundesfinanzhof (BFH)  verweist darauf, dass sowohl viele Fachleute als auch einige Finanzgerichte die Auffassung vertreten, die Neuregelung sei verfassungswidrig. Diese Auffassung hat auch die GEW stets vertreten (siehe www.gew.de). Gleichwohl hat der BFH aktuell nur in einem vorläufigen Rechtsschutzverfahren entschieden. Eine Entscheidung in der Hauptsache steht weiterhin aus.

 Da die Frage nach der Verfassungsmäßigkeit des Abzugsverbots sowohl dem Bundesfinanzhof als auch dem Bundesverfassungsgericht vorliegt, konnte die GEW inzwischen erreichen, dass alle Steuerbescheide, bei denen ein Arbeitszimmer eingetragen wurde,  zukünftig einen "Vorläufigkeitsvermerk" tragen. Das bedeutet, dass diese neue berechnet werden müssen, wenn das Verfassungsgericht entsprechend entscheidet - so wie dies auch bei der Pendlerpauschale geschehen ist. Die einzelnen Betroffenen müssen deshalb jetzt nichts weiter veranlassen. Sie sollten aber auch künftig in ihrer Steuererklärung das Arbeitszimmer angeben.

 

Weitere Infos, auch die Entscheidung zum Herunterladen (sind sechs Seiten) haben wir ins Internet gestellt: http://www.gew.de/Hoffnung_in_Sachen_Arbeitszimmer.html

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG 

Fachlehrermangel hausgemacht!
Studiengang für Mangelfächer an der Leuphana Universität Lüneburg eingestellt

Annegret Sloot, Vorsitzende des GEW-Bezirksverbandes Lüneburg aus Moisburg, weist auf eine verhängnisvolle Entwicklung
an der Leuphana Universität in Lüneburg hin, die auf die Unterrichtsversorgung in den Schulen gravierende Auswirkungen haben wird.
Dort werden die Lehramtsstudiengänge für Grund-, Haupt- und Realschulen mit den Fächern Physik und technisches Werken eingestellt.
Eine Gruppe von 20 Physikstudierenden, die zurzeit im 6. Semester sind, wird wahrscheinlich ihr Studium nicht
an der Leuphana Universität beenden können, weil der Studiengang geschlossen wird.

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Folgende Dokumentationen unserer Pädagogischen Wochen sind erhältlich:

63. PäWo 2007

Bildung: Vom Menschenrecht zur Ware?
Plädoyer für Nachhaltigkeit

64. PäWo 2008 Schwimmen lernen in der Informationsflut -
Medienpädagogik im Zeitalter der digitalen Medien
neu:
65. PäWo 2009
"Heterogenität als Chance" Unterschiede nutzen - Gemeinsamkeiten stärken